STOLPERSTEINE

Die Stolpersteine als dezentrale Denkmale bieten die Möglichkeit den Holocaustopfer ein Gesicht zu geben und in die nachbarschaftliche Nähe zu rücken. Sie sind ein Kunstprojekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig und erinnern an die Verfolgung und Vernichtung der Juden, Zigeuner, politisch Verfolgten, Homosexuellen und Euthanasieopfer.
Auf der Oberfläche der Stolpersteine, die ca. 10x10cm groß sind, ist der Name der Opfer des Naziregimes mit Geburts- und Todestag in die Messingoberfläche eingraviert. In Bamberg verweisen 39 Stolpersteine auf die im Holocaust Ermordeten.

Alter: Ab der 8. Jahrgangsstufe, 14-18 Jahre
Schulfächer: Geschichte, Religion, Ethik, Sozialkunde
Lehrplanbezug:
- das Interesse fördern, sich mit komplexeren Zusammenhängen auseinander zu setzen
- Reflexion über eigene und fremde Wertvorstellungen
- Übernahme von Verantwortung
- Medienkompetenz vertiefen (Internetarchiv aufbauen)
- Präsentationskompetenz fördern (Informationen sammeln, ordnen, werten und präsentieren)
- Veranstaltungen planen, organisieren und durchführen
- Kommunikationskompetenz und Diskussionskultur fördern
- unterschiedliche Menschenbilder und Lebensentwürfe betrachten
- Auseinandersetzung mit Menschenwürde und Menschenrechte
- unterschiedliche Religionen im Vergleich
- Achtung und Respekt vor der Würde, Persönlichkeit und Meinung anderer fördern
Zielsetzung: Aufbau eines Stolpersteinarchivs in Zusammenarbeit mit Jugendlichen. Vermittlung von Lokalgeschichte.
Projektformen: nach Vereinbarung
Projektzeiten: nach Vereinbarung
Produkte: Lesung, Stolpersteinarchiv, Teilergebnisse fließen in die ausleihbare Ausstellung „Jüdisches Leben in Oberfranken“ ein
Kosten: nach Vereinbarung

Bei Interesse wenden Sich sich bitte an: Kulturwerkstatt, Kontakt: Johanna Krause, Tocklergasse 4,
96052 Bamberg, fon: 09 51 299 46 365, mail: krause@kulturwerkstatt-bamberg.de


JÜDISCHES LEBEN IN OBERFRANKEN

Die ausleihbare Ausstellung "Jüdisches Leben in Oberfranken" wurde 2007 von SchülerInnen der Maria-Ward-Realschule und des Clavius-Gymnasiums begonnen. Von der Geschichte des jüdischen Lebens ausgehend, spannt die Ausstellung den Bogen bis in die Gegenwart. Dabei werden Fragen nach Antisemitismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Vorurteilen, Zivilcourage thematisiert.
Die Ausstellung beinhaltet bisher folgende Schwerpunkte: „Judentum“, „Geschichte der jüdischen Gemeinde in Bamberg“, „Sechs Frauenleben“, „Das Haingebiet und die Villa Dessauer“, „Der Hopfenhandel“, „Bamberg wird braun“, „Der Walsdorfer Judenfriedhof“. Sie kann von Schulen und Jugendorganisationen ausgeliehen und mit Mikroprojekten vor Ort bereichert werden. Das Konzept der Mikroprojekte wird in Absprache mit den jeweiligen Schulen bzw. Organisationen entwickelt. So können Kurz- oder Langzeitprojekte konzipiert werden, deren Ergebnisse in die ausleihbare Ausstellung mit einfließen. Über die Jahre hinweg wird auf diese Weise eine umfassend erarbeitete Ausstellung zusammengetragen. Eine Ausweitung der Schwerpunkte um die Bedeutung des Landjudentums in Oberfranken ist angestrebt.
Der Umstand, dass ProjektteilnehmerInnen die Ausstellung realisieren, gewährleistet eine jugendgemäße Präsentation.
Die ProjektteilnehmerInnen an der Maria-Ward-Realschule und des Clavius-Gymnasiums haben für ihr Engagement von der Willy-Aron-Gesellschaft 2009 den Preis für Zivilcourage erhalten.


Alter: Ab der 8. Jahrgangsstufe, 14-18 Jahre
Schulfächer: Religion, Ethik, Sozialkunde, Geschichte
Lehrplanbezug:
- das Interesse fördern, sich mit komplexeren Zusammenhängen auseinander zu setzen
- Reflexion über eigene und fremde Wertvorstellungen
- Übernahme von Verantwortung
- Medienkompetenz vertiefen
- Präsentationskompetenz fördern (Informationen sammeln, ordnen, werten und präsentieren)
- Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Jugendkulturen und Geschlechterrollen
- Veranstaltungen planen, organisieren und durchführen
- Kommunikationskompetenz und Diskussionskultur fördern
- unterschiedliche Menschenbilder und Lebensentwürfe betrachten
- Auseinandersetzung mit Menschenwürde und Menschenrechte
- unterschiedliche Religionen im Vergleich
- Achtung und Respekt vor der Würde, Persönlichkeit und Meinung anderer fördern
Zielsetzung: Vermittlung von Lokalgeschichte, politisches Bewusstsein bilden und Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit vorbeugen.
Projektformen: nach Absprache
Projektzeiten: nach Absprache
Produkte: Ausstellung, Lesung, Vortrag, Stadtführungen, Ausstellungsführungen, Hörstücke, Zeitzeugengespräche als Audiomitschnitt, Web-site
Kosten: nach Absprache
Bei Interesse wenden Sich sich bitte an: Kulturwerkstatt, Kontakt: Johanna Krause, Tocklergasse 4,
96052 Bamberg, fon: 09 51 299 46 365, mail: krause@kulturwerkstatt-bamberg.de