Idee
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Soziale und kommunikative Kompetenzen lassen sich nirgendwo sonst so gut üben und vermitteln wie im Bereich der Kultur. Durch Kooperationen von Schule und Museum wird bei Jugendlichen nachhaltig Interesse und Begeisterung an Kunst, Kultur und Geschichte geweckt und eine dauerhafte Auseinandersetzung mit dem kulturellen Erbe und der eigenen Existenz angeregt. Durch die Einbindung von Inhalten aus den Bereichen Geschichte, Politik, Soziologie, Philosophie und Bildende Kunst in spielerisch kreativen Prozessen und multimedialen Techniken, haben die Jugendlichen die Möglichkeit in vielfältiger Weise eigene Erfahrungen zu sammeln und Stärken zu entdecken. Sie werden von reinen Betrachtern und Konsumenten zu selbstständig und eigenverantwortlich handelnden Akteuren. Der erfahrungsvermittelnde Spielraum ist ein an die Realität der Außenwelt rückgekoppeltes Modell und befähigt die Jugendlichen ihre Erkenntnisse durch große Lebensnähe zu sammeln.

Die Zusammenarbeit setzt an der Erfahrungswelt und der Lebenswirklichkeit der Jugendlichen an. Zum freien und verantwortungsvollen Handeln gehört die Voraussetzung seine eigene innere Welt zu kennen, zu verstehen und zu achten - das heißt zu wissen, woher man kommt, was man will und wie man dies umsetzen möchte.

Kulturpädagogischer Ansatz

Es wird Raum für Bildungsprozesse geschaffen, in dem die Orientierung der Jugendlichen berücksichtigt und gleichzeitig zu Neuerfahrungen angeregt wird. Das ermöglicht den jungen Menschen eine selbstinitiierte Erweiterung ihrer Fähigkeiten und unterstützt ihre Persönlichkeitsbildung.

Durch die interdisziplinäre Arbeitsweise wird die Wahrnehmung sensibilisiert. Die Jugendlichen werden offener für Veränderungen, Vielfalt und Andersartikeit. Sie lernen mit unbekannten Situationen und Aufgabenstellungen umzugehen, werden toleranter und phantasievoller, sich selbst und anderen gegenüber.

Aktive Medienarbeit

Die Komplexität der Einzelprojekte stellt eine hohe Anforderung an die TeilnehmerInnen und fordert Selbständigkeit, Eigenverantwortlichkeit, Teamfähigkeit sowie ästhetische Wahrnehmungs- und Reaktionsfähigkeit. Für den multimedialen Projektteil nutzen wir die in den Kooperationsschulen vorhandenen Ressourcen (Computerraum, Software, Hardware, digitale Kamera, Scanner, etc.). Dabei ist die Arbeit mit dem Computer Selbstzweck, Mittel des kreativen Ausdrucks oder Werkzeug zur Unterstützung von inhaltlichen Projekten. Der Computer als Ein- und Ausgabegerät bündelt die verschiedenen Medien wie Schrift, Bild und Ton und wird zur Gestaltung und Artikulation eigener Interessen und Bedürfnisse eingesetzt.

Die Projektergebnisse werden gesammelt auf einer Web-site präsentiert und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dadurch wird den Jugendlichen die Möglichkeit geboten ihren Standpunkt nach Außen zu vertreten. Der Schritt vom Privaten in die Öffentlichkeit kann als politischer Akt verstanden werden und unterstützt die Jugendlichen, sich als Teil der Gesellschaft wahrzunehmen.

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WENN GEDANKEN WORTE WERDEN
 

Führungsangebot für Schulen durch die Ausstellung "Jüdisches in Bamberg".


VON BAMBERG NACH QUITO
 

Das Tagebuch der Erika Löbl als Publikation.