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Buchempfehlungen: Wo andere Leute wohnen, Lore Segal, Knaur Verlag Lore Segal (geborene Grosmann) wurde 1928 in Wien geboren
und flüchtete im Alter von 10 Jahren mit einem Kindertransport nach
Großbritannien wo sie bei verschiedenen Pflegefamilien aufwuchs.
Sie studierte von 1945 1948 Englische Literatur. Seit 1951 lebt
sie in den USA, wo sie den Verleger David Segal heiratete. Seit 1968 lehrt
sie Creative Writing und Englisch an verschiedenen amerikanischen Universitäten.
Sie veröffentlicht seit 1959 Artikel, Kurzgeschichten, Kinderbücher
und Romane, die auch mehrmals ausgezeichnet wurden. Das Buch war für uns traurig, verwirrend, nüchtern und sentimental erzählt. Aber auf seine ganz eigene Art und Weise absolut lesenswert. Der Leser erfährt nichts über die politischen und geschichtlichen Hintergründe sondern lernt das damalige Geschehen nur durch die Augen eines jungen Mädchens, Lore Segal, kennen. Autorinnen: Elena ?, Kim Kröckel |
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| Filmempfehlungen: | |
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John Rabe |
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Inhalt: 1937: der Hamburger Kaufmann
John Rabe lebt seit gut 30 Jahren mit seiner Frau Dora in der ostchinesischen
Stadt Nankin und leitet die dortige Siemens-Niederlassung. Er soll nach
Berlin zurückkehren. Während seines Abschiedsballs wird die
Stadt von der japanischen Armee bombardiert. Panik bricht aus und Rabe
öffnet die Tore des Firmengeländes, um die Familien seiner Arbeiter
in Sicherheit zu bringen. Die geplante Heimreise wird nicht angetreten:
John Rabe entscheidet sich zu bleiben und stürzt sich in die Arbeit.
Er errichtet eine Sicherheitszone, in die Hunderttausende strömen
um Schutz vor den Japanern suchen. Doch die Übergriffe der Japaner
nehmen kein Ende. Als die Versorgungssituation immer schwieriger wird
und die Japaner unter einem Vorwand die Zone stürmen wollen, beginnt
ein Wettlauf gegen die Zeit
Durch Rabes Tagebucheinträge aus
dem Off und eingeschnittenes, historisches Schwarzweiß-Filmmaterial
besticht der in China gedrehte Film auch als zeithistorisches Dokument.
Hervorragend gespielt wird er von Ulrich Tukur, der einer in ihrer
Größe fast abstrakt wirkenden Heldengeschichte ein menschliches
Gesicht gibt. (Kino.de) Großes Ausstattungskino mit
stilsicher inszenierten Massenszenen, der ähnlich wie Florian Gallenbergers
Indien-Film Schatten der Zeit auch vor Gefühlskitsch nicht zurückscheut.
(Berliner Morgenpost) John Rabe ist einer jener neuen
deutschen Großproduktionen, die beweisen, dass man längst von
Hollywood gelernt hat und das Gelernte anzuwenden entschlossen ist.(Berliner
Zeitung) Rezension: |
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